Case Study: Touchscreen Bedieneinheit für die Dentalmedizin
S.I.E wirft sich in Schale. Mit der Umsetzung eines revolutionären Bedienkonzepts für dentale Behandlungseinheiten in einer Embedded Hardware.
Ein führender Hersteller von dentalen Behandlungseinheiten im High-End Segment setzt eine Hardware Lösung von S.I.E ein. Das umfassende technologische Know-how der S.I.E überzeugte absolut.
Passt perfekt: Die Hardware Lösung von S.I.E
Der Wunsch des innovativen Kunden war die Einführung eines revolutionären Bedienkonzepts für dentale Behandlungseinheiten sowie die Neudefinition des technischen Standes in diesem Segment. Vieles war zu tun – von der intuitiven grafischen Benutzeroberfläche über die Touch-Screen Steuerung bis hin zur hoch integrierten und performanten Embedded Computing Hardware. Der Hersteller wusste, dass der Entwicklungserfolg von der Erfahrung mit zuverlässigen, hochintegrierten und langzeitig verfügbaren Embedded Computing Lösungen in Mensch-Maschine-Schnittstellen abhängt. Somit war die Entscheidung für die S.I.E eine leichte.
Zu Knacken: Spezialschnittstellen, hohe Performance auf kleinstem Raum und Langzeitverfügbarkeit
Die vorgegebenen Einbaubedingungen erforderten ein lüfterloses System bei hoher Systemperformance für die komplexen grafischen Darstellungen der Bedienoberfläche. Mehrere CAN Bus Schnittstellen, ein I2C Bus, Ethernet und weitere Schnittstellen waren an den durch die Behandlungseinheit vorgegebenen Positionen unter zu bringen. Weiters musste das Produkt den Anforderungen des Dentalmarktes gerecht werden. Das bedeutet unter anderem 10 Jahre Verfügbarkeit der Bedieneinheit und weitere 15 Jahre für Ersatzteile.
Jürgen Duelli, Geschäftsführer der S.I.E
Der Kern der Lösung: Embedded Computing Erfahrung und Modultechnologie von S.I.E
Eine Analyse der Performance Anforderungen ergab, dass die intuitive und grafisch aufwändige Bedienoberfläche die Hardware Auswahl bestimmte. Die Entscheidung fiel auf eine XScale PXA270 CPU, die ein performantes und gleichzeitig lüfterloses System ermöglichte.
Die gewählte Modultechnologie, also der Einsatz eines standardisierten CPU Moduls mit einem speziell für die Bedieneinheit entwickelten Baseboard bietet entscheidende Vorteile.
Die Kosten sind gering, ähnlich wie bei einem Standard Produkt, bei der Flexibilität einer kompletten Eigenentwicklung.
Das Baseboard enthält alle kundenspezifischen Features genau dort wo der Kunde sie benötigt. Zum Beispiel der CAN Bus, der zur Ansteuerung
der Behandlungseinheit genutzt wird.
Die Langzeitverfügbarkeit war eine besondere Herausforderung: „Eine Produktverfügbarkeit von 10 Jahren plus weiteren 15 Jahren Ersatzteile kann nur mit Modultechnologie sinnvoll abgewickelt werden. Die gewählten Module sind über Jahre baugleich verfügbar und über das Baseboard hat der Kunde die Kontrolle auf Bauteilebene“, so Markus Dillinger, Entwicklungsleiter bei S.I.E.
Fact Box: Bedieneinheit für die Dentalmedizin
- Extrem kompakte, lüfterlose Bauweise
- Kundenspezifisches Baseboard
- Pojektumfang: 1500 h
- Projektdauer: 1,5 Jahre
- In Serie seit August 08
- Kunde Seit 2004
Kontakt
Fax +49 871 9657807-20



