Case Study: Image Guided Surgery
S.I.E weiß – die richtige Wahl des Form Factors ist entscheidend für ein erfolgreiches Projekt.
S.I.E entwickelt und fertigt eine Hardware für die Image Guided Surgery (IGS)-Systeme eines führenden Herstellers.
Steigende Anforderungen bringen Standard ATX Motherboards an ihre Grenzen: S.I.E überwindet sie
Einfach war es nicht. Die Anforderungen an das erstmals 2003 entwickelte Produkt stellten sich als sehr vielfältig heraus, da verschiedene Gerätekonfigurationen in direkter Patientenumgebung, also im Operationssaal, zum Einsatz kommen sollten. Die S.I.E nahm die Herausforderung gerne an. Durch ihr Know-how im Bereich der Computer Formfaktoren und der langjährigen Erfahrung in der Produktintegration stellt sich dem langfristigen Erfolg des Produktes und somit des Kunden nichts in den Weg.
Die richtige Wahl: So kommt man in den Genuss des Erfolges
Im speziellen Fall der IGS Systeme sollte höchste Grafik Performance mit den regulatorischen und technologischen Anforderungen an einen medizinischen Rechner vereint werden.
S.I.E setzt ausschließlich auf zuverlässige und langzeitverfügbare Industrial Grade Komponenten. Diese Industrial Grade Grafik Lösungen baten aber keine ausreichende
Performance. Consumer Grafikkarten hingegen waren oft wegen deren Zuverlässigkeit für den Langzeitbetrieb ungeeignet. Um dem Kunden ein höchst zuverlässiges System für die
kritische IGS Anwendung bieten zu können, galt es die richtige Kombination aus Grafiklösung und langzeitverfügbaren Systemkomponenten zu finden. Denn nur so konnte die
gewünschte Flexibilität garantiert werden.
Decision Matrix
Entscheidungsmatrix plus langjährige Erfahrung: Die Zutaten für die optimale Lösung
Eines war klar: Die Wahl der Systemtechnologie und des Formfaktors würde die Systemflexibilität und die Kosten auf Jahre festlegen. Als Teil des Pflichtenheftes, welches aufgrund der Kunden-Spezifikation für jedes S.I.E-Projekt erarbeitet wird, erstellte das Entwicklungsteam bei S.I.E eine Entscheidungsmatrix. Markus Dillinger, Entwicklungsleiter bei S.I.E kennt den Wert dieser Vorgehensweise genau: „Mit diesem Werkzeug wurde die ideale Kombination aus Systemkomponenten identifiziert.“ Die Varianten wurden anhand von Faktoren wie Langzeitverfügbarkeit, Entwicklungskosten und -risiko, Serviceierbarkeit, Systemperformance und Erweiterbarkeit analysiert. So wurde die optimale Lösung gefunden und umgesetzt.
Passive Backplane Variante: Günstiger als eine Standard ATX Motherboardlösung
„Die eingesetzte Passive Backplane Technologie erscheint auf den ersten Blick etwas teurer als Standard ATX Boards“, so Patrick Rehm, Key Account Manager bei S.I.E. Er führt fort: „Dieser Nachteil wird aber durch Faktoren wie bessere Kühlkonzepte, Langzeitverfügbarkeit, bessere Serviceierbarkeit, individuelle Bestückungsmöglichkeiten und BIOS Anpassungen bereits in Klein- und Mittelserien mehr als aufgehoben. Über den gesamten Lebenszyklus wird das Produkt deutlich günstiger.“
Factbox: Medizinische Rechnereinheit für Image Guided Surgery
- Projektumfang: 1000 h
- Projektdauer: 12 Monate (2004)
- Produkt in Serie seit Q1 2005
- Produktlaufzeit bis 2011
- Kunde seit 2003
Kontakt
Fax +49 871 9657807-20



