Rückrufservice





    *Pflichtfelder

    Logo SIE SOLUTIONS

    Modulare Prozessarbeit: Maximal flexibel dank agiler Prozesse

    Zurück zur Blogübersicht >>
    HMI Hardware

    30. März 2017

    Modulare Prozessarbeit: Maximal flexibel dank agiler Prozesse

    Viele Dienstleister werben damit, dass man sämtliche Prozesse an sie outsourcen kann – von der Idee bis zum fertigen Medizinprodukt. Doch was, wenn man das gar nicht möchte? Bei der Firma SIE kann man frei entschei­den, welche Dienstleistungen man wann und wie in Anspruch nimmt.

    Josef Krojer, Head of Sales & Marketing der SIE GmbH, sieht in dem modular gestalteten und frei zusammensetz- be­ziehungsweise wählbaren Prozess das große Faustpfand des eigenen Unternehmens. „Kunden haben durch die Zusammensetzung und selektive Gestaltung des Entwicklungs­prozesses jederzeit die Möglichkeit, sich in den Entwicklungsprozess mit eigenen Res­sourcen und individuellem Know-how einzu­bringen.” Die Abläufe der Entwicklung und des Produktlebenszyklus wurden hierfür genauestens definiert, konzipiert und festgelegt. Ein genauerer Blick auf die Entstehung und Reali­sierung eines Medizinprodukts legt die Abläu­fe und Möglichkeiten modularer Prozessarbeit offen.

    Schon in der Ideenfindung arbeiten Me­dizintechnik-Unternehmen in der Regel ger­ne aktiv mit vertrauten Partnern Hand in Hand. Dabei geschieht die Einbringung und Entwicklung neuer Ideen an beiden Fronten. So können technische Neuerungen und Möglichkeiten zu Potenzialen führen, welche für den Inverkehrbringer eines Produkts nur schwer abzusehen sind. ,,In diesen Fällen gehen wir proaktiv auf unsere Kunden zu und diskutieren darüber, wie man auf diese Entwicklungen reagieren kann”, so Krojer. Selbstverständlich wird der Bedarf an Produktinnovationen und -neuerungen aber auch oft vom Markt selbst diktiert.

    Ist eine Produktidee erst einmal entwickelt, stehen dem tatsächlichen Entwicklungsstart noch einige Fragezeichen im Weg. Denn neben eigenem branchenspezifischen Know-how benötigen Hersteller häufig den Input der Anwender zur Realisierbarkeit sowie Informationen über aktuelle Standards und technische oder anwendungsspe­zifische Unwägbarkeiten. Hierauf aus­gerichtet ist der agile Entwicklungspro­zess von SIE.

    Nachdem im Consulting die Rahmen­bedingungen und Anforderungen defi­niert wurden, die das neue Medizinprodukt erfüllen soll – vereinfacht ausgedrückt. Was soll das Produkt eigentlich können? -, steht nun eine konkretere Betrachtungsweise an. Wie kann dieses Produkt realisiert werden? Die hier anstehenden Aufgaben wie Machbarkeitsanalysen, Komponentenauswahl und Make-or-buy-Entschei­dungen kann entweder SIE erledigen oder das Me­dizintechnikunternehmen übernimmt diesen wie ELEKTRONIK
    auch jeden anderen Schritt individuell selbst. Am Ende dieses Teilprozesses steht ein fertiges Gesamt­konzept für das Produkt.

    Der nun folgende wie auch alle weiteren Prozess­schritte des agilen Produktentwicklungsprozesses liegen optional in den Händen von SIE. Diese mo­dulare Gestaltung ist für reine Inverkehrbringer trotz alledem praktisch, denn sie ermöglicht volle Kosten- und Kostenzeitpunktkontrolle. Im De­velopmem-Prozess entwickelt SIE Hard- und Soft­ware, konstruiert und realisiert anfallende Mecha­niken, und dann ist es endlich so weit: Der erste wirklich relevante physische Output des Produkt­prozesses entsteht. Es gibt einen ersten Prototyp des Produkts. Head of R&D Markus Dillinger erklärt: ,,Schon bei der Entwicklung, aber auch bei Verbes­serungen am Prototyp, achten wir peirilich genau auf die Eignung aller Bauteile und Baugruppen für eine spätere Registrierung als Medizinprodukt. Am Ende des Entwicklungsprozesses steht ein zulas­sungsfähiges Endprodukt.”

    Um Kunden bei den oft langwierigen und kom­plizierten Registrierungsprozessen zu unterstützen, stellt SIE im Rahmen des Prozesspunktes „Certifi­cation” Hilfen zur Verfügung. Dazu gehören die Nachweise über Produktkomponenten oder auch EMV-Testberichte. Aufgrund der gemeinsamen Konzeptionierung kann hier bis auf die Registrie­rung an sich der Großteil der anfallenden Arbeiten auf SIE verlagert werden.

    Neben eigenem Know-how braucht es oftmals Input von außen

    Auf den SIE-eigenen Fertigungsstraßen entwickeln Mitarbeiter nun im Rahmen der Fertigungsüberlei­tung in enger Absprache mit dem vorher beteiligten R&D ideale Fertigungsabläufe. Maßnahmen zur Rückverfolgbarkeit, aber auch Supply-Cham-Lö­sungen für die verkauften Einheiten in die ganze Welt übernimmt hier wieder das SIE-Team.

    Ist das Produkt am Markt angekommen, muss die Prozesspartnerschaft nicht enden. Bei der Re­gistrierung als Medizinprodukt, aber auch grund­sätzlich legt SIE hohen Wert auf eine nachhaltige Verfügbarkeit des Produkts sowie all seiner Kom­ponenten – Stichwort Life-Cycle-Management. Per sogenanntem EOL-Tracking informiert SIE auto­matisch, sollten sich bei Baugruppen oder auch Einzelkomponenten Engpässe auftun; und dies so frühzeitig, dass die aktive Vermarktung nach Mög­lichkeit gar nicht erst von anschließend beschlos­senen Schritten berührt wird. Außerdem ist selbst­verständlich auch durch die gemeinsame Konzep­tionierung abzusehen und gut zu planen, wie lange sich das Produkt erfolgreich am Markt halten kann. Entsprechend wird die Verfügbarkeit des Geräts und seiner Ersatzteile sichergestellt.

    Über den gesamten Entwicklungsprozess, aber auch über die Serienreife hinaus, haben Medizin­technikfirmen durch einen persönlichen In-House­Kontakt vor Ort bei SIE stets Zugriff und natürlich auch Eingriffsmöglichkeiten in aktuelle Abläufe sowie neueste Informationen. Auch im RMA-Wesen sind durch die kurzen Wege und direkten Kontak­te schnellstmögliche Durchlaufzeiten garantiert. Last but not least läuft der Produktsupport wieder direkt über SIE.

    ks / DevicMed 3 2017

    MED.NOVATION 2021

    Weiterlesen >

    Virtuelles Fachforum “Innovationstage Medizintechnik”

    Weiterlesen >

    S.I.E SOLUTIONS gewinnt Staatspreis „Familie & Beruf“ 2020

    Weiterlesen >

    Zur Blogübersicht